…zur Geschichte der Fire Show Company
Wenn in Bergneustadt weltberühmte Stars imitiert werden, steckt meist die “Fire Show Company” dahinter.
Was macht eine Feuerwehr, wenn das Geld knapp ist und fürs Winterkränzchen keine auswärtigen Showgruppen engagiert werden können. Ganz einfach: Die Wehrleute studieren selbst ein paar flotte Nummern ein. So in Bergneustadt 1986. Um das Publikum in Stimmung zu bringen, schwangen einige Wehrmänner ihre Stachelbeerbeine im Can-Can-Rhythmus und ernteten so viel Beifall, dass sie Gesangsdarbietungen mit Liedern bekannter Stars ins Programm aufnahmen.

Die “Fire Show Company” war geboren und wurde mit den Jahren immer größer. Heute gehören 35 Frauen und Männer aus Bergneustadt und Umgebung zum Ensemble, das in der Stadt längst eine gewisse Berühmtheit erlangt hat und inzwischen über ein Repertoire verfügt, mit dem locker mehrere Show-Stunden bestritten werden können.
Da die Fire Show Company am Anfang der Feuerwehr angeschlossen war, kam es schon mal vor das wenn ein Auftritt anstand plötzlich ein Einsatz kam, so passierte es kurz vor einem Auftritt als man sich schon mit Fingerfarbe und Nivea-Creme das Antlitz der Fat Boys verpasst hat, die Trainingshosen mit Zauberwatte ausgestopft hatte, um die passende Figur zu erreichen, ein Einsatz kam. Bei der Firma Gizeh brannte es. So wie sie waren, fuhren die Fat Boys im Feuerwehrauto zum Einsatz. Der Pförtner war entsetzt, als er die 3 sah und wollte Sie nicht aufs Gelände lassen.

Inzwischen hat sich die Fire Show Company von der Feuerwehr getrennt, nutzt aber immer noch die Mikrofone des Musikzugs, allerdings ohne “Saft”, denn gesungen wird Playback. Die Show ist es, auf die es ankommt. Bei den Proben werden Mimik, Gestik und Körperhaltung der verschiedenen Stars einstudiert und wenn die “Künstler” dann im Kostüm auf der Bühne stehen, sind sie von den “echten” nur schwer zu unterscheiden.

Unter Regie von Karlheinz Mourschinetz und seiner Ehefrau Brigitte haben sich die Akteure in den vergangenen Jahren zu nebenberuflichen Profis entwickelt, die wenn es eng ist, auch mal in drei Tagen die Choreografie der “No Angels” zur Bühnenreife bringen. “Ein fünfköpfiges Gremium legt die Titel fest, sie müssen zum Ensemble passen”, erklärte der Chef der Truppe. “Für Tom Jones zum Beispiel muss man schon das richtige Gesicht haben.”. Ausserdem muss jeder bei der Show zwei bis drei Mal auf die Bühne. Da herrscht hinter den Kulissen Hektik pur.”
Brigitte Mourschinetz ist für den Fundus zuständig und hat in ihrem Haus ein Zimmer frei geräumt, um Platz für Kostüme, Perücken und Requisiten zu schaffen. Ein Teil der erwirtschafteten Honorare wird jeweils für einen guten Zweck gespendet. Der Rest kommt den Belangen der Gruppe zugute.
Wir danken hiermit allen Helfen, die die ganze Show vor und hinter der Bühne organisieren. Unseren Roadies : Björn Budig, Bernhard Gräschke, Stephan Kamp, Markus Krause, Kevin Lenz und Peter Schumacher. Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren Engeln in der Umkleide: Monika Engels, Brigitte Mourschinetz, Tanja und Bettina Gräschke und bei unserem MakeUP-Artist Anna Tix. Nochmals vielen Dank für alles und Entschuldigung für die Hektik, die wir manchmal machen.